A workshop for anyone interested in dance who has always wanted to know how a choreography is created. Using simple movement sequences, everyone has the opportunity to immerse themselves in a new universe of perception of time, space and body.
David Blazquezcomes from Don Benito (Spain) and completed his dance training at the state ballet schools in Murcia and Madrid. He received his first engagement at the Ballet Clásico de Madrid in 1995 and moved to the Gavina Ballet in Barcelona in 1997. From 1998 to 2001, he danced at the Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt before joining the Ballett Vorpommern. Since the 2005/2006 season, he has been a member of the ballet ensemble of the Hanover State Opera and has danced in choreographies by Mats Ek, Marko Goecke, Nacho Duato, Hans van Manen, Johan Inger, Nils Christie, Mauro Bigonzetti and William Forsythe, among others. Since 2008, the first choreographies for the series New Steps in Hanover, for the San Francisco Dance Film Festival, for the Tanztage Hameln, for the Ballett Vorpommern and in 2018 also for the Ballett Chemnitz.
No previous knowledge required. Limited number of participants for all workshops | 10 years and older
Katya is an outstanding ballet talent. She trains hard for her audition at the New York Ballet Academy and has a good chance of getting a scholarship. But when she meets a group of street dancers, a whole new world opens up to her: unlike classical ballet, street dance is free and explosive, without rules, the laws of gravity seem to be suspended. Katya's heart catches fire for the new style, where she can express all her emotions - and for the introverted Marlon, a gifted hip-hop dancer. He recognizes her dancing potential and invites her to take part in an audition with him for the world-famous street dance crew Sonic Tigers. Katya immerses herself in a previously unknown lifestyle of light-heartedness, community and spontaneity. She suspects that she can't go back to ballet. Her father Victor, a famous ballet star, thinks otherwise. But Katya follows the dance of her heart - can she make the leap?
With Alexandra Pfeifer, Yalany Marschner, Trystan Pütter, Helen Schneider
This cinematic biography is a tribute by Ralph Fiennes to the Russian dancer Rudolf Nureyev, who, after a guest appearance by the Mariinsky Ballet in Paris in a dramatic escape from the KGB escaped and fled to the West. The movie is based on the book Rudolf Nureyev: The Life from Julie Kavanagh.
Paris in the 1960s: The Cold War is at its height and the Soviet Union sends its best dance company to the West to demonstrate its artistic strength. The Leningrad Kirov Ballet thrilled the Parisian audience, but one man caused a sensation: the virtuoso young dancer Rudolf Nureyev. Attractive, rebellious and curious, he gets carried away by the cultural life of the city. Accompanied by the beautiful Chilean Clara Saint, he wanders through the city's museums and jazz clubs, much to the displeasure of the KGB spies who follow him. But Nureyev enjoys the taste of freedom and decides to apply for political asylum in France. A highly risky game of cat and mouse with the Soviet secret service begins. Based on true events, director and actor Ralph Fiennes (The English patient) in Nureyev - The White Crow the incredible story of the Soviet ballet legend Rudolf Nureyev. Shot on 16mm, atmospheric images bring the eventful 60s back to life. The Ukrainian world-class ballet dancer Oleg Ivenko impressively interprets Nureyev's role. The screenplay was written by David Hare (The reader).
With Oleg Ivenko, Adèle Exarchopoulos, Ralph Fiennes,Louis Hofmann, Sergei Polunin, Olivier Rabourdin
Duration: 122 minutes
Film biography by Ralph Fiennes about the Russian dancer Rudolf Nureyev
Der Film erzählt das Abenteuer um ein Mädchen, das aus dem Waisenhaus in der Provinz ausbüxt und in Paris Tänzerin werden will.
Die junge Félicie hat einen großen Traum: Sie möchte auf der Bühne stehen und die Massen durch ihre Tanzkünste verzaubern. Dafür übt sie fast täglich in ihrem Waisenheim in der Provinz. Doch dort ist Félicie weit davon entfernt, etwas Besonderes zu sein. Nur einer teilt ihre Vision, der gleichaltrige Victor, der mit seinen Erfindungen die Welt verändern will. Eines Tages beschließen die beiden, dem tristen Alltag zu entfliehen und nach Paris abzuhauen. Dort angekommen, schafft es Félicie, sich als Mädchen aus reichem Hause auszugeben und in die renommierte Tanzschule der Pariser Oper einzuschleichen. Ihr Traum scheint zum Greifen nah, doch die verträumte Félicie muss eine schwere Erfahrung machen: Talent und Leidenschaft alleine reichen nicht, sondern harte Arbeit ist gefragt. Die Konkurrenz in der Ballettschule ist groß. Also tänzelt sie durch die Straßen von Paris, immer begleitet von ihrem Freund Vincent. Besonders eine ehrgeizige und scheinbar perfekte Ballettschülerin macht ihr zu schaffen. Zum Glück hat Félicie jedoch etwas, was die anderen nicht haben – eine wahre Passion für den Tanz. Doch ihr Geheimnis droht jeden Moment aufzufliegen.
Selten hat eine Dokumentation über klassische Musik so viel Resonanz und so viele Auszeichnungen erhalten wie der weltweit gezeigte Kinofilm Rhythm Is It! Die Wochenzeitung Die Zeit forderte gar, dass „Rhythm Is It! Pflicht in allen Schulen wird“. In diesem Film geht es nicht allein um große Musik der Vergangenheit, sondern um Themen, die uns alle bewegen: Wie entwickeln junge Menschen ihre Talente? Wie kann Kreativität unser aller Leben verändern? Dazu gibt es hinreißende Tanz-Szenen und grandiose Musik, gespielt von den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Sir Simon Rattle.
Es war im Januar 2003, der ersten Saison Simon Rattles als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, als sich 250 Berliner Schüler:innen zu einem einzigartigen Projekt zusammenfanden. Begleitet von diesen Weltklassemusikern und angeleitet vom Choreografen Royston Maldoom, tanzten die Jugendlichen aus 25 Nationen Strawinskys Le Sacre du printemps, eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts.
Rhythm Is It! begleitet drei der jungen Tänzer:innen während der dreimonatigen Proben. In dieser Zeit lernen sie alle Höhen und Tiefen kennen, Unsicherheit, Selbstbewusstsein, Zweifel und Begeisterung: eine emotionale Reise in neue, ungeahnte Welten und zu verborgenen Facetten ihrer Persönlichkeit. Geschickt verweben die Regisseure Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch die Workshops mit den Proben der Berliner Philharmoniker. So bietet Rhythm Is It! einen einmaligen Einblick in die Education-Arbeit des Orchesters, die – dank der großzügigen Unterstützung der Deutschen Bank – seither weltweit Maßstäbe setzt.
With Sir Simon Rattle, Suz Broughton, Martin Eisentraut, Royston Maldoom, Olayinka Shitu, Marie Theinert, Berliner Philharmoniker
Der Tanz spielt im gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Israel eine wichtige Rolle. Tanz aus Israel ist heutzutage ein Exportschlager zwischen hoher künstlerischer Autonomie und Professionalität und folkloristischem Kitsch. Zu den berühmten Namen der israelischen Tanzszene gehören u.a. die Inbal Pinto Dance Company, die Vertigo Dance Company, Batsheva Dance Company, die Kibbutz Contempory Dance Company oder das Israel Ballett. Die beste Adresse für zeitgenössischen Tanz in Israel ist das Suzanne Dellal Center für Tanz und Theater in Tel Aviv. Im Gemeinschaftsleben und im religiösen Leben des jüdischen Volkes wird der Tanz seit biblischen Zeiten als Ausdruck der Freude betrachtet. Er ist fester Bestandteil von Festen sowie religiösen und nationalen Feiern. Der zeitgenössische Tanz in Israel hat sich in zwei Richtungen entwickelt: Einerseits ist der Volkstanz, der die frühen Siedler beim Wiederaufbau ihres alten Heimatlandes begleitete, weiterentwickelt worden. Andererseits hat sich der Kunsttanz im kulturellen Leben Israels fest etabliert und zu Tanzdarbietungen geführt, die von professionellen Choreografen inszeniert und von ausgebildeten Tänzern aufgeführt werden.
Was macht die Faszination von Tanz aus Israel aus? Wie politisch kann und darf israelischer Tanz sein? Wie frei ist der Tanz in Israel?
DISKUTIEREN SIE MIT UNS!
Dr. Christoph Dittrich (Präsident der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen),
Renate Aris (Gründerin des heutigen Frauenvereins der Jüdischen Gemeinde Chemnitz)
Doron Lebovich, Kulturattaché der Botschaft des Staates Israel in Berlin
Sabrina Sadowska, Festivaldirektorin TANZ | MODERNE | TANZ
Moderation: Dr. Thorsten Teubl, Stellv. Ballettdirektor und Dramaturg Duration: 60 minutes
Die Formen des zeitgenössischen Zirkus, in den 1970er Jahren von Frankreich ausgehend, sind jung, haben sich aber inzwischen zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt, die nicht nur den Zirkus als Kunstform neu hinterfragt, respektive definiert, sondern ihn auch in einen Kontext mit dem zeitgenössischen Tanz setzt. Ähnlich wie der zeitgenössische Tanz ist der zeitgenössische Zirkus eine Art von Hybrid, eine Mischung unterschiedlicher Kunstformen und Stile, eine permanente Grenzüberschreitung mit seiner unterschiedlichen und vielfältigen Formensprache – die eine Verbindung zu anderen Sparten nahezu sucht und verlangt. So wie der zeitgenössische Tanz eine Alternative und Gegenkonstruktion zum traditionellen Ballett darstellt, ist der zeitgenössische Zirkus eine Alternativform zum Spektakel des traditionellen Zirkus, der ähnlich wie das Ballett auf die Präsentation höchster künstlerischer Virtuosität bedacht ist und schnell zum Selbstzweck geraten kann.
Wie finden nun zeitgenössischer Tanz und Zirkus zueinander? Wie erlangt man eine Gleichstellung in Bezug auf öffentliche Förderungen? Muss es eine Konkurrenz zu den alten, tradierten Formen geben? Was könnten gemeinsame Ziele sein? Wie verändern zeitgenössischer Tanz und Zirkus die Kultur- und Tanzwelt? DISKUTIEREN SIE MIT UNS!
Corona ist ein weltweites Phänomen. Trotz engster weltweiter Vernetzung und Anhäufung von Kompetenzen und Expertenwissen – ein in der Größe winzig kleines Virus legt die Welt nicht nur lahm, sondern führt sie vor neue Herausforderungen im Denken von Werten und der Verteidigung des Demokratiebegriffs. Nun sind Krisen nicht a priori negativ zu sehen, sondern könnten auch eine Chance darstellen – die Chancen stellen uns aber wiederum als Gesellschaft vor die große und ungemein schwierige Herausforderung, die Chance zu erkennen und vor allem zu ergreifen, um sich fortzuentwickeln und eine Ära der Transformation zu ermöglichen. Eine Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young, welche von der französischen Verwertungsgesellschaft Société des Auteurs und Compositeurs et Éditeurs de Musique in Auftrag gegeben wurde, stellt fest, dass die Kultur und die Kreativindustrie, die zu den großen Corona-Verlierern gehören, als wichtige Beschleuniger für gesellschaftliche und soziale sowie nachhaltige Entwicklung fungieren. Wie kann die Kultur diese Rolle (wieder) wahrnehmen? Wo steht die Kultur und vor allem der Tanz nach 15 Monaten im virusgeschuldeten Krisenmodus – ist wirklich nur das Virus daran schuld? DISKUTIEREN SIE MIT UNS!
Born to Protestist Joseph Toongas erste Outdoor-Arbeit für seine Company Just Us Dance Theatre. Es ist Teil einer Hip-Hop-Tanztheater-Trilogie, die er kreierte, um black excellence hervorzuheben und um gegen Rassismus zu demonstrieren. Born to Protest zielt darauf ab, Vorurteile gegenüber People of Color abzubauen – ein Stück gegen Rassismus und Vorverurteilung aufgrund von Hautfarbe und Herkunft, ein Stück, das die Zerbrechlichkeit und Gefährdung des menschlichen Seins zeigt und zur Toleranz aufruft, aber vor allem dazu, nachzudenken und zu sich selbst zu reflektieren. Ein wichtiger Beitrag zu den Debatten unserer Zeit. Dabei ist das Performen in Außenräumen die perfekte Gelegenheit, sich mit neuen Besuchergruppen auseinanderzusetzen und einen Raum zu schaffen, der das Publikum partizipativ zu Akteur:innen werden lässt und diese mit ihren eigenen Vorurteilen, ihrem eigenen politischen Horizont konfrontiert. CONFRONTING RACISM THROUGH DANCE!
Choreography: Joseph Toonga Choreografische Assistenz: Ricardo Da Silva Produzentin: Emily Crouch Dance: Cache Take, Aisha Webber, Leroy Kenyowa, D’jon McTernan, Stefano A Addae, Malachi Lewis, Tanaka Bingwa
Joseph Toonga stammt ursprünglich aus Kamerun, ist in East London aufgewachsen und studierte an der London Contemporary Dance School. Als Tänzer und Choreograf schuf er Werke für das Boston Conservatoire of Dance, für die Middlesex Universität, die Codarts University of the Arts in Rotterdam, für das Edge, das Bundesjugendballett in Hamburg und der Richard Alston Dance Company. 2007 gründete er zusammen mit Ricardo Da Silva und Rudeen February das Just Us Dance Theatre mit der Hauptaufgabe, das Genre Hip-Hop zu fördern, zu unterstützen und Wissenserweiterung nachhaltig zu ermöglichen. 2015 erhielt er zusammen mit Dickson Mbi den Best Choreography Award Reverb Dance Festival (New York) für ihr Duett It’s between us. Joseph Toonga ist auf der ständigen Suche nach einem authentischen Grund für eine Choreografie. Er nutzt reale Geschichten, um emotionale Themen zu recherchieren und choreografisch umzusetzen – immer sind es Themenstellungen, die für die heutige Gesellschaft relevant sind und sie herausfordern. Josephs charakteristischer Stil ist in die Hip-Hop-Form eingebettet und kombiniert die Rohheit, Kompaktheit und Präzision des Hip-Hops mit Formen und Strukturen aus dem zeitgenössischen Tanz. In seiner choreografischen Arbeit überschreitet er die Grenzen der klassischen Hip-Hop-Form und kreiert immer wieder Neues.
Credits BORN TO PROTEST ist in Auftrag gegeben von Stomping Ground, einer Initiative von ThePlace, DanceEast, DanceXchange und Greenwich & Docklands International Festival und wird gefördert durch das Redbridge Drama Centre und dem Arts Council England.
Die Zeit vor dem ersten Hahnenschrei ist in der baltischen Mythologie jene Zeit, in der Dämonen und andere Schattengestalten ihr Unwesen treiben. Mit den ersten Sonnenstrahlen, herbeigerufen durch den ersten Hahnenschrei, findet der Spuk ein Ende. Der litauische Choreograf Emilijus Miliauskas beschäftigt sich in seinem Tanzabend mit dem Moment, dem Augenblick zwischen Nacht und Tag, den Geschehnissen an der Schwelle zwischen Unbewusstem, dem Verdrängten und all den verborgenen Gefühlen. Emilijus Miliauskas wagt die Gratwanderung, den Blick hinein in die menschlichen Abgründe, hin zu Neurosen, Triebe und Psychosen – eine tiefmenschliche Reise hinunter ins eigene SEIN, der Konfrontation mit den eigenen Dämonen: eine choreografische Grenzüberschreitung der besonderen Art. Dabei stellt er die Frage, wie Ekstase, Rausch und Illusion als Türöffner zu dieser anderen Weltdienen können. Wie können beide Welten miteinander verschmelzen? Sind wir Fremde im eigenen Leben und was wagen wir, um daraus zu entkommen? Und überhaupt: Man kann keine neuen Ozeane entdecken oder zu neuen Ufern aufbrechen, wenn man nicht den Mut aufbringt, alte Ufer zu verlassen (André Gide). Das Leben ist zu kurz für ein Später! Jetzt … vor dem ersten Hahnenschrei.
Choreography: Emilijus Miliauskas Choreografische Assistenz: Marius Miliauskas Dramaturgy: Thorsten Teubl Tanz: Nela Mrázová, Valeria Gambino, Anna-Maria Maas; Milan Maláč; Kirill Kornilov, Sascha Paar Duration: 40 minutes
Emilijus Miliauskas, in Vilnius/Litauen geboren, begann seine Ausbildung an der National M. K. Ciurlionis School of Art in Litauen und trat in Balletten an der Litauischen Nationaloper auf. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung an der Heinz-Bosl-Stiftung in München und tanzte am Bayerischen Staatsballett. Es folgten Engagements beim Ballett Leipzig von 2008 bis 2010 und Tanztheater Linz unter der Leitung von Jochen Ulrich. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist er beim Ballett Chemnitz engagiert und widmet sich regelmäßig eigenen choreografischen Arbeiten.
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